Let’s surfin‘!

Pacific Private (amazon.de Buchcover)
(amazon.de Buchcover)


Hej,

der Krimi Pacific Private von Don Winslow ist die Wucht. Er ist ganz anders als Tage der Toten. Spannend und witzig, mit einem völlig anderem Ende, als erwartet.

Aus dem Klapptext

Boone Danieles lebt, um zu surfen. Es geht ihm gut, riesige Wellen sind angekündigt in Pacific Beach, . Doch dann verwickelt ihn eine attraktive Anwältin in einen Fall, der alles ändert – und ihn in einen Abgrund blicken lässt, den er hinter sich gelassen hatte, als er den Polizeidienst quittierte. Denn während die einen auf die perfekte Welle warten, floriert im Surferparadies der Kinderhandel.

Worum geht’s?

lebt in den Tag hinein. Mit seiner Surfer Gruppe, der Dawn Patrol, trifft er sich morgens zum Surfen und verlebt dann den Tag. Ab und an arbeitet er als Privatdetektiv um sein Leben zu finanzieren. Sein Leben ist ruhig und beschaulich, bis die Anwältin Petra vor ihm steht.

Es geht um Versicherungsbetrug, den eine Stripperin gesehen haben soll. Petra und Boone können unterschiedlicher nicht sein. Er lebt um zu surfen, sie, als reiche Engländerin ist ehrgeizig und möchte Partnerin in ihrer Anwaltskanzlei werden.

Doch so leicht, wie Boone zunächst denkt, ist der Fall nicht. Immer neue Rätsel tun sich auf und sein Ziel, die Monsterwelle, die auf seine Heimat zusteuert, zu reiten schwindet mit jedem Tag. Am Ende sieht es sogar so aus, dass er seine langjährigen Freunde verliert…

Die Geschichte

Don Winslows-Stil hat mit bei Tage der Toten schon sehr gut gefallen. Jetzt ist er anders. Schlechter? Nein! Anders, aber spitze.

Wie der Titel schon vermuten lässt, spielt der Pazifik eine große Rolle. In dem Buch beschreibt Winslow einmalig witzig und doch ernst das Leben in Kalifornien. Das tolle Leben als Surfer, das nicht so tolle Leben als illegaler Farmarbeiter.

Der Wechsel zwischen scheinbar unbedeutenden Beschreibungen und Puzzel-Stücken der Story ist super gelungen und lockert das Buch richtig auf.

Der Stil ist zwischendurch sogar so locker, dass man das Genre Krimi vergisst. Dann stürzt eine Stripperin vom Balkon und wieder ist alles düster.

Die Story entwickelt sich von Anfang an und die Figuren bekommen sehr viel Raum sich zu entwickeln und geben so dem Leser die Möglichkeit, seine Lieblinge zu finden. Auch verwendet Winslow sehr viel Zeit, Surfer-Jargon und Surfer-Gebräuche zu vermitteln. Die eigentliche Story kommt dabei nie zu kurz und es wird auch nicht langweilig.

Was ich sehr gut finde, dass man am Anfang ganz weit weg vom Handel mit Kindern einsteigt. Dieser kommt erst später und doch ein wenig überraschend.

Fazit

Der Schreibstil gepaart mit der Story haben das Buch total interessant gemacht. Die Geschichte ist wegen der großen Wellenfront auch sehr schnelllebig. Ein Grund mehr für nicht aufkommende Langeweile.

Da Buch ist im Vergleich zu Tage der Toten ganz anders. Vom Aufbau, von der Story und vom Umfang. Trotzdem ist es toll. Winslow zeigt, dass ein Krimi nicht unbedingt brutal sein muss, auch wenn sein gewähltes Thema eher zu den ekligen gehört…

Also: Ideal für den nächsten Sommerurlaub!

LG
Benni

PS: Teil 2 – Pacific Paradise demnächst hier 🙂

Mehr…

Titel: Pacific Private
Autor: Don Winslow
ISBN: 351846096X
Verlag: Suhrkamp Verlag
Seiten: 395
Preis: 9,95 €
Art: Taschenbuch

Veröffentlicht von

Benni

Hallo, ich bin Benni und ich blogge hier über verschiedene Themen. Sehr gerne z.B. über Tipps und meine Hobbys außerhalb des Netztes. Wenn euch die Seite gefällt, lasst doch einen Kommentar da :-)

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