Welcome to Hooters
Am Flughafen Frankfurt hat im Terminal 1, Bereich C die amerikanische Restaurantkette Hooters eröffnet.
Hier die Kritik.
Hooters, das Konzept
Zunächst einmal das Konzept von Hooters. Hooters wurde von zwei Amerikanern gegründet, die auf der Suche nach einem Lokal waren, in dem Männer so akzeptiert wurden, wie sie waren und von hübschen Frauen bedient werden.
Herausgekommen ist eine Kette, die leicht bekleidete Mädchen in Hot-Pans und knappen Tops als Kellnerinnen anstellt. Die Mädels sind allesamt sehr freundlich und führen in unregelmäßigen Abständen den Hooters-Tanz auf.
Hooters in FRA
Das Hooters in FRA liegt im Terminal 1 Keller, etwas versteckt und ist knallig orange eingerichtet. Der “Biergarten” ist in der Terminal Halle zwischen Crew-Shop, Base und dem teegut etwas deplatziert.
Im Lokal kommt ein wenig Schul-Mensa-Feeling auf (und das alles in Orange).
Und tatsächlich, jeder Gast wird mit einem freundlichen “Welcome to Hooters” begrüßt.
Und, ja, die Mädels tragen weiße, enge Tops und orange Hot-Pans.
Am Tisch begrüßt uns Joe, eine Kanadierin, die kaum deutsch spricht. Sie ist unser Hooters-Girl for this night. Prima.
Der Getränke Service war okay. Mal ging es sehr schnell und mal hat es gedauert.
Die Speisekarte ist übersichtlich, da es nicht so viele Gerichte gibt. Trotzdem ist für jeden etwas dabei.
Nach der Bestellung wird das Essen nach etwa einer halben Stunde serviert. Blöd war, das nicht alle auf einmal etwas bekommen haben, sondern schubweise. Bei mir war die Beilage vor dem Hauptgericht da (Barbecue Burger).
Das Drum Herum
Hooters ist, ich will man sagen, anders.
Man muss zum einen die amerikanische Freundlichkeit mögen und darf nicht erschrecken, wenn die Musik plötzlich lauter wird und die Mädels das Tanzbeinschwingen (und sich dabei für nichts zu blöd sind).
Zum Unterhalten taugt Hooters auch nur bedingt, da die Musik sehr laut ist und man durch unzählige LCD-TVs an der Wand abgelenkt wird.
Essen und Trinken
Der Barbecue Burger sah nett aus und hat auch gut geschmeckt. Das Brötchen war ein wenig pappig. Dazu gab es Backed Beans und Pommes. Insgesamt war der Preis für das Essen okay. Die Pommes waren übrigens sehr gut gesalzen.
Sanitäre Anlagen / Sauberkeit
Das Lokal war sauber und es gab genügend Servietten in Form von Küchenrollen.
Hooters am Flughafen besitzt keine eigenen Toiletten, die öffentlichen Terminal-Toiletten sind aber nicht weit entfernt und in der Regel relativ sauber.
Fazit
Hooters ist eine Erlebnisgaststätte. Aber nicht nur für Männer. Die Freundlichkeit wird hier sehr groß geschrieben und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Man muss aber ein bisschen bereit sein, Hemmungen fallen zu lassen, sonst wird man von dem Konzept nicht “bedient”.
Für einen Junggesellenabschied oder ein lockeres Feierabendbier ist es ideal.
Thanks for comming!
Benni
Anschrift & Öffnungszeiten
Hooters Frankfurt Airport
Airport City Mall Bereich C, Ebene 0
60549 Frankfurt am Main
Telefon: 069 – 69 02 34 32
Web: www.hooters-fra-airport.de
Geöffnet Montag bis Sonntag von 11:00 Uhr bis 0:00 Uhr.
Ähnliche Artikel...
Tags: Ausgehtipps, Fraport, Hooters, Panasonic DMC




03. September 2010 at 07:13
Hey,
schöner Bericht.
Es bestätigt sich also der Verdacht, dass da niemand wegen dem Essen hin geht.
Grüßle
Jörg
24. Oktober 2010 at 10:08
In meinen Augen ein Armutszeugnis, dass dort Bedienungen beschäftigt werden, die nicht mal der deutschen Sprache mächtig sind. Wieso sollte ich als Deutsche in Deutschland mit einer Immigrantin englisch reden?
Lächerlicher Laden!