Zurück nach Hevanor

Hej!

Die Hoffnung schwindet. Der Kreuzzug gegen den mächtigen Schattenwacht schreitet voran.

Hier die Buchkritik zu Preis der Unsterblichkeit von Michael Thiel.

Aus dem Klapptext:

Der Kreuzzug der Vier Könige gegen die Chimärier schreitet voran. Mitten im Feindesland kuriert der Krieg die Halbelfin Laura von ihrer naiven Heldenträumerei. Doch ihr zu Seite steht bald nur noch der gealterte Veteran Athónon. Je näher Laura den legendären Königen kommt, desto mehr erkennt sie deren fatale Abgründe. Und dann ist da noch ihr persönlicher Widersacher Melek, der in der unterirdischen Dunkelheit lauert.

Ein Zyklus der begeistert

Nachdem Band 1 des Schattenwacht Zyklus mitten im Geschehen aufgehört hat, geht es genau da im zweiten Band weiter. Nach einer kurzen Einführung landet man direkt in einer Schlacht, die die Existenz der Nachtelfen scheinbar auslöscht. Doch Sirrg schafft es, die Katastrophe abzuwenden. Dann geht es Schlag auf Schlag. Ein erster Dämon taucht auf und treibt sein Unwesen, Merá findet zu ihrer alten Stärke zurück und Laura wird als Schülerin angenommen. Auch Melek fehlt nicht und wirft Laura wieder den ein oder anderen Stein in den Weg.
Mehr mag ich gar nicht zur Handlung sagen, da ich sonst zu weit ausholen müsste bzw. zu viel von der extremen Spannung zerstören würde.

Michael Thiel schreibt im Ausklang, dass er zwischendurch ein weiteres Buch geschrieben hat (Lichtlos) und in Band 2 des Zyklus‘ viel aus den Rückmeldungen zu Band 1 einfließen lassen hat. Und das merkt man!
Noch mehr Handlungsstränge, noch mehr detaillierte Kämpfe und brutale Schlachten.

Die Höhlenwelt der Nachtelfen wird so eindringlich beschrieben, dass man wirklich glaubt in einer dunklen, feuchten Höhle zu sitzen und hinter jeder Ecke könnte ein neuer Feind lauern. Und das tut dieser auch. Wenn man gerade froh ist, dass eine Schlacht vorbei ist, taucht schon die nächste Gefahr auf.

Es gelingt Michael Thiel meisterlich, neben der spannenden Handlung, auch die zwischenmenschliche Ebene zu zeigen. Da ist Laura, die erkennt, dass “Held sein” gar nicht so toll ist oder Athónon, der merkt, dass auch das Schicksal beeinflussbar ist. Zudem kommen die Liebeleien der Charaktere untereinander nicht zu kurz. Und auch hier ist nicht alles festgeschrieben. Untreue und Angst vor Rache gibt es auch Hevanor.
Großer Pluspunkt: Das Ganze wirkt trotz allem nicht kitschig.

Die Gefühle der Hauptpersonen werden im zweiten Band deutlich besser beschrieben. Man spürt direkt die Machtgier des Meisterschülers von Schattenwacht. Man hadert mit Laura und man lauert mit Melek und leidet unter dessen Schlafmangel.

Fazit

Der zweite Band gefällt mir noch besser als der erste. Die Weiterentwicklung von Michael Thiel ist deutlich zu spüren. Trotz der immer mehr werdenden Handlungsstränge behält man den Überblick und kann der Handlung sehr gut folgen. Einziger Wehmutstropfen: Sobald ich einen Charakter toll finde, stirbt er, glücklicherweise kommen immer wieder neue dazu.

Auch im zweiten Band ist am Ende wieder eine Kurzgeschichte zur Geschichte von Hevanor zu finden. Laut Einleitung wird die Handlung dieses Mal im Band 3 wieder auftauchen. Man darf also gespannt sein.

Ebenfalls am Ende findet sich eine kleine Auflistung der wichtigsten Charaktere (mit kleinem “Lebenslauf”).

Wie geht’s weiter?

Hoffentlich bald!

Genaues ist noch nicht bekannt. Laut Verlag ist Michael Thiel derzeit dabei, den dritten Band zu schreiben. Vielleicht wird er zur Buchmesse fertig. Zu Hoffen wäre es, da es wirklich eine super Geschichte ist (und ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht…)

Weitere Informationen

Titel: Preis der Unsterblichkeit
Autor: Michael Thiel
ISBN: 3940928011
Verlag: Scratch Verlag, Hamburg
Preis: 9,95 € (D)
Art: Taschenbuch

So, ich werde jetzt erst mal wieder ins Perryversum abtauchen (Perry Rhodan Silberband Nr. 40 “Dolan Alarm”.

LG
Benni

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Eine Antwort zu “Zurück nach Hevanor”

  1. Flo Sagt:

    Schöner Bericht, sehr ausführlich.^^
    Hört sich nach ner tollen Romanreihe an, muss die drei die ich derzeit lese, erstmal fertig machen… *mimimimi*

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