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Möwe auf der Engelsbrücke

Und weiter geht’s : ROM (Italien Rundreise Teil 7)

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Hi,

und weiter geht es mit Italien. Nach den Marken wollten wir in die ewige Stadt – ROM – fahren. Unterwegs haben wir noch eine Tropfsteinhöhle besucht. Viel Spaß beim Lesen 🙂

Frühjahrsgewitter

Bei unserer Abfahrt wurden wir von einem starken Unwetter rausgespült. Es hatte die ganze Nacht geregnet. Einige der kleinen Straßen kamen nicht so richtig mit den Wassermassen klar. Zum Glück kamen wir ohne Probleme auf die Autobahn.

Grotte Di Frasassi

Auf den Tipp von Marco haben wir auf dem Weg nach Rom noch einen Zwischenhalt eingebaut: Die Tropfsteinhöhle Grotte Di Frasassi. Leider war in der Höhle das Fotografieren verboten, so dass ich hiervon keine Bilder habe 🙁

Grotte Di Frasassi - Bustransfer

Die Höhle ist riesig und präsentiert sich in einer wundervollen Pracht. Man parkt am Fuß des Berges und wird per Bus zur Höhle gefahren. Von hier geht es mit Führer weiter durch die Höhle. Der Führer fragt wohl auch, ob jemand nicht italienisch spricht (auf italienisch), so dass wir von der Führung sehr wenig mitbekommen haben. Es scheint aber einen Audio-Guide zu geben. Hatten wir aber nicht, haltet also die Augen offen.

Die Führung dauert ca. 45 Minuten und man muss gut zu Fuß sein und darf keine Angst vor engen Räumen haben. Aber ein sehr lohnenswerter Zwischenstopp.

Die Fahrt nach Rom

Anschließend ging es quer durchs Land in Richtung Hauptstadt.

Kurz vor Rom bricht das Chaos aus. An der letzten Mautstation ist Stau. Auf der Telepass-Spur stehen Busse ohne Ende und es geht nicht voran.
Als wir durch die Mautstation durch sind, sehen wir den Grund: Fußballfans blockieren die Station und nutzten die Raststätte zur Abgabe und Aufnahme von Bier. Die Polizei, mit einem Auto vor Ort, war der Sache nicht gewachsen, was zu einem riesigen Chaos führte.

Nachdem ich festgestellt habe, das zurückhaltendes Fahren wenig hilft, habe ich mich ins Getümmel gestürzt und konnte das Chaos schweißtreibend nach 15 Minuten verlassen.

Frohen Mutes ging es weiter.

Kurz vor Rom standen wir wieder im Stau. Nichts ging mehr.
Irgendwann kamen dann mehrere gepanzerte Polizeiwagen vorbei und sperrten die Straße ab. Was war los?
Ein Endspiel des Copa Italia hat für Ausschreitungen gesorgt. Es gab einen Schusswechsel und eine verletzte Person. Darauf hin hat die Polizei die Innenstadt abgeriegelt.

Verkehrschaos bei der Anreise

Blöd war, dass wir durch den ersten Stau schon deutlich zu spät waren und jetzt noch mehr Zeit verloren. Der Mitarbeiter unserer B&B-Pension nervte schon per SMS. Nach kanpp zwei Stunden erreichen wir dann endlich unser Ziel.
Das Auto parken wir in der Garage Centrale. Das Parkhaus ist in der gleichen Station wie das B&B und ist von 06:00 bis 01:30 Uhr besetzt. Sehr praktisch für uns. Etwas komisch war, dass der Autoschlüssel dableiben musste. Aber, das Auto kam heile wieder (meine Rückfahrkamera sorgte für Begeisterung).
Für die drei Tage zahlen wir 37 €.

Im A Casa di Alex (gegnüber der Garage) übernachten wir in Rom. Das B&B liegt ca. fünf Minuten von der Metro-Station Valle Aurelia entfernt und liegt im 8. Stock eines Mehrfamilienhauses. Der Fahrstuhl geht bis ins 7. OG.

A Casa di Alex

Da wir so spät erst angekommen sind, mussten wir (überraschend) eine Gebühr von 20 € zahlen. Außerdem ging die versprochene Kartenzahlung nicht.

Das Frühstück kann man auch auslassen. Es besteht aus vielen, in Plastik verpackten, Kuchen und Broten. Lecker ist was anderes.

Ansonsten war das Zimmer ganz schön eingerichtet. Wir hatten sogar einen eigenen Balkon. Das Bad war recht klein, aber sauber.

Zwei Straßen weiter liegt ein sehr gutes Restaurant: Ristorante Lo Schidione (Via Baldo degli Ubaldi 20). Die Einrichtung schreckt ein wenig ab, da sie etwas in die Jahre gekommen wirkt. Geschmaklich ist das Essen aber echt lecker und preiswert.

Bedingt durch die Verspätung ist unser Abend in Rom ins Wasser gefallen, so dass wir am nächsten Tag starten.

Vatikan

Mit der Metro fahren wir zum Vatikan. Hier der erste Tipp: Wer den Petersdom besichtigen möchte (ein Muss) sollte früh da sein und nicht unbedingt an einem Sonntag diesen Plan verfolgen. Wir waren also nur auf dem Petersplatz.

Von hier haben wir uns die Engelsburg angesehen und wollten dann mit einem Hop-on-Hop-off-Bus weiter fahren. Die Tickets kosten ab 17 € und sind in verschiedenen Variationen (Gültigkeiten) erhältlich.

Engelsburg

Leider hatten wir Pech, da an diesem Tag wegen Demonstrationen die Busse nicht so fahren konnten, wie wir wollten, so dass es lange gedauert hat, bis wir einen Bus hatten. In dem sind wir auch nur kurz mitgefahren, weil wir keinen Sitzplatz bekommen haben. Unser erster Halt war dann die spanische Treppe.

Altstadt von Rom

Die spanische Treppe ist ein super Fotomotiv und bietet am Ende der Treppe die Kathedrale Santa Trinità dei Monti. Während unserer Zeit da, wurde dir Kirche gerade renoviert. Besichtigen konnte man die Kirche trotzdem.
An der Treppe sollte man unbedingt vor Taschendieben acht nehmen. Wir haben zwar keine getroffen, aber das stand in allen Berichten, die wir gelesen haben.

Über die Nobelmeile (Via dei Condotti) geht es dann weiter in die Innenstadt. Hier besuchen wir den berühmten Brunnen Fontana di Trevi. Ein sehr schöner Brunnen. Tipp: Abends spät oder früh morgens vorbeikommen. Hier war nämlich eine Menge los.

Fontana di Trevi

Die nächste Station war das Pantheon. Die Kirche wirkt von außen sehr karg, aber von innen sehr beeindruckend. Das Loch in der Decke ist natürlich die Attraktion. Durch die Menschenmassen werden wir mehr oder weniger geschoben, können uns aber doch ein gutes Bild machen.

Weiter geht es zur Piazza Venezia mit dem Monumento Vittorio Emanuele II. Hier kann man einen schönen Blick aus ins antike Rom bzw. in die Ausgrabungen von damals werfen. Die Ausgrabungen selbst sind kostenpflichtig. Auf dem Weg zum Kolosseum kann man allerdings einige Ausgrabungen prima einsehen.

Das Kolosseum wird derzeit von einem privaten Investor saniert. Er möchte so seiner Stadt etwas zurückgeben. Im Kolosseum waren wir nicht, da hier wieder eine sehr lange Schlange auf uns gewartet hätte.

Kolosseum

Unweit des Kolosseums findet man den Circus Maximus. Oder eher die Fläche, die er damals eingenommen hat. Heute ist diese Arena ein schöner Grünstreifen zum ausruhen und der Inspiration.

Rundfahrt

Anschließend haben wir unser Hop-On-Ticket verwendet und haben eine Tour durch die Stadt gemacht. Per Audio Guide haben wir so noch einiges erfahren. Wenn die Busse nicht durch Demos behindert werden, sind sie eine super Möglichkeit, die Stadt kennen zu lernen.

Vatikan die Zweite

Kurz vor der Abfahrt waren wir früh morgens am Vatikan. Nach der Sicherheitskontrolle konnten wir den Petersdom besichtigen. Ein wahnsinnig schöner Bau, der nur so vor Reichtum der Kirche protzt. Aber auch ein sehr geschichtsträchtiger Ort. Auf jeden Fall sollte man den Dom besuchen. Morgens früh geht das wunderbar.

Anschließend sind wir noch zur Kuppel hoch gefahren. Faule Menschen nutzen für die ersten 200 Stufen den Fahrstuhl (kostenpflichtig) und steigen dann die letzten 320 Stufen zur Kuppel hoch. Der Weg ist abenteuerlich. Und wie in allen Kuppeln sollte man keine Angst vor Enge haben. Vorteil hier: Der Gegenverkehr geht einen anderen Weg.

Petersplatz

Der Aufstieg lohnt sich. Von der Kuppel aus gibt es einen sagenhaften Blick über Rom und in die päpstlichen Gärten zu sehen.

Fazit

Rom in zwei Tagen ist anstrengend. Wenn man aber eigentlich nur 1,5 Tage hat, dann bleiben einige Sachen auf der Strecke. Rom ist auf jeden Fall eine Stadt, in der man früh unterwegs sein muss. Frühstück gibt es an jeder Ecke, kann also im Hotel außen vor bleiben.

Wer früh an den wichtigen Plätzen ist, wird mit Ruhe und wenig Touris belohnt. Hop-on/Hop-Off macht sicherlich Sinn für einen Überblick und für die schnelle Weiterreise. Aber ein Spaziergang durch die Stadt führt einen auch zu allen Sehenswürdigkeiten.

Das A Casa di Alex empfehle ich nur durch die gute Lage und dem super Parkhaus gegenüber weiter.

Absoluter Tipp: Vorher Großveranstaltungen prüfen. Neben dem Fußballspiel kamen zu den normalen Touris noch Touris von drei Kreuzfahrtschiffen in Rom an.

Ruhiger geht es in der Toskana weiter.

Die anderen Artikel der Rundreise:

Bilder

Autor: Benni

Hallo, ich bin Benni und ich blogge hier über verschiedene Themen. Sehr gerne z.B. über Tipps und meine Hobbys außerhalb des Netztes. Wenn euch die Seite gefällt, lasst doch einen Kommentar da :-)

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