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Heimweg nach Ostra

Italien-Rundreise 6: Die Marken

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Hi,

ich muss sagen, es ist schon wieder viel zu viel Zeit vergangen, seit es hier weitergegangen ist. Das tut mir echt leid :-/

Woran liegt es?
Nun ja, es liegt wie immer viel an. Neben Haus und Familie habe ich mich entschlossen nochmal ein Studium anzufangen und das kostet echt viel Zeit. Ich versuche aber trotzdem die fertigen Berichte nach und nach zu veröffentlichen. Die -Serie ist noch nicht abgeschlossen, die Kanada-Serie fertig geschrieben (hier fehlt noch ein Video) und ein paar Rezesionen zu Büchern gibt es auch noch.

Also, auf zum nächsten Versuch, regelmäßig zu schreiben! Hier der sechste Teil der Italien-:

Bucht von Portonovo

Das Ziel der Italien Rundreise war ein Besuch der (). Die sind eine Region in Mittelitalien mit der Hauptstadt Ancona. Klimatisch und landschaftlich gleichen die der Toskana, mit einem Unterschied: Es gibt kaum Touristen.

Loggia Paradiso

Auf der Fahrt von Rosolina Mare in die Marken legen wir etwa 250 Kilometer zurück und erreichen schließlich das kleine Örtchen Ostra. Über Schotterwege und schmale Straßen gelangen wir dann unsere Unterkunft für die nächsten Tage: Die Loggia Paradiso.

Die Loggia Paradiso ist ein kleiner gemütlicher Bungalow neben dem alten Bauernhaus Tenuta Paradiso. Beide kann man unabhängig von deutschen Mietern mieten.

Loggia Paradiso

Die Aussicht von der Loggia aus ist phänomenal. Von der großen Holzterrasse kann man wunderbar entspannen und einfach nur die Berge auf sich wirken lassen.

Bei unserer Ankunft fehlte leider das Bettzeug und Handtücher. Nach einem kurzen Telefonat war das Problem aber schnell und unkompliziert aus der Welt geschafft.

Ansonsten war die Loggia sehr gemütlich und liebevoll eingerichtet. Es gab sogar einen Begrüßungsstrauß mit frischen Blumen und einen leckeren lokalen Wein :-).

Die Loggia besteht aus einer großen Wohnküche mit Zugang zur Terrasse, einem Schlafzimmer und einer im Boden eingelassenen Badewanne. Es gibt die Möglichkeit auf der Terrasse zu sitzen oder vor der Loggia im Hof.

Weiterhin gibt es Liegen um die Sonne zu genießen.

Alle Informationen waren prima in der liebevoll gestalteten Hausmappe mit vielen Tipps und Tricks zu entnehmen.

Ostra

Ostra

Von der Loggia genießt man den Blick auf die Hügel der Marken. Von der Hof-Einfahrt kann man auf den Nachbar-Hügel die Stadt Ostra erkennen. Ostra ist ein kleines Dorf umschlossen von einer imposanten Stadtmauer mit den typischen italienischen Gassen.

Da Ostra wirklich klein ist, war unsere Erkundung an einem Nachmittag abgeschlossen.

Gassen von Ostra

Außerdem waren wir in Ostra „shoppen“. Wer auf kleine Tante Emma Läden steht: In den Marken gibt es sie.

Witzig war der Glasreiniger: Glassex. Ein Schelm, wer jetzt anders denkt.

Übrigens muss man sich in Italien sehr schnell von Öffnungszeiten 07:00 bis 22:00 Uhr verabschieden. Die kleinen Läden haben meistens von 12 bis 15 Uhr geschlossen.

Portonovo

Als das Wetter endlich mal gut zu werden scheint, machen wir uns auf nach Portonovo. Etwa eine Stunde fahren wir dank Navi durch abenteuerliche Straßen und erreichen zunächst einen Aussichtspunkt über den Steilküsten. Im Tal angekommen ergattern wir einen der begehrten Parkplätze (zumindest in der Hochsaison) und machen uns an den Strand.

Bucht von Portonovo

Herrlich!
Azurblaues Wasser der Adria und weißer Kieselstrand begrüßen uns. Ein absoluter Traum.
Über uns die großen Steilhänge des Monte Conero, mit Kalkstein und Wäldern, spazieren wir an der Küste entlang und genießen die Brandung.

Auf dem Rückweg besuchen wir noch eine den Wachturm Portonovo, den Torre clementina. Der Weg hierhin führt durch einen verschlungen Pfad durchs Unterholz (Langweiler können auch die Straße nehmen).

Am letzten Tag haben wir uns was besonderes ausgedacht. Eine Tour mit Marco durch die Marken. Marco ist ein total sympathischer Mensch. Er ist ein absoluter Genießer und liebt seine Heimat. Mit Marco besuchen wir zunächst eine Käseproduktion (Giulia Triomfi Honorati)  mit anschließender Verkostung. Und ich muss echt sagen, frischer, selbstgemachter Büffelmozzarella schmeckt einfach klasse.

Nach dem Käse geht es weiter zu einem Imker (Tesori Delle Api). Ein netter Vortrag über die Produktion von Honig und eine Verkostung lassen uns zuschlagen. Es gibt sogar Nutella-Honig. Was will man mehr?

Weiter ging es dann zu einer Oliven-Plantage Colle Nobile. Auch hier besichtigen wir zunächst die Olivenfelder und werden dann von „Mamma“ zur Öl-Verkostung eingeladen. Und das ist eine echt spannende Sache. Ähnlich wie Wein muss man hier verschiedene Techniken anwenden um den Geschmack des Öls beurteilen zu können. Ein Beispiel: Das Öl wird in kleinen Schlucken probiert und dann durch die Zähne in den Mund gezogen. So kann sich der Geschmack besser entfalten. Klappt wirklich.

Mittagessen

Qualitativ hochwertiges Olivenöl schmeckt auf jeden Fall anders als günstiges Öl. Und wer denkt, dass Olivenöl gleich Olivenöl ist, der irrt gewaltig.

Nach der Verkostung gab es dann ein Mittagessen von Mamma. Wow!
Es ging mit Käse und Wurst los (natürlich lokale Produkte). Anschließend gab es super leckere Paste und zum Schluss noch Vanille-Eis mit Olivenöl-Topping. Echt lecker.

Nach dem Essen ging es auf das Weingut Podere Santa Lucia.
Auch hier haben wir zunächst die Weinberge besichtigt und einige Informationen zu den Reben erhalten. Dann ging es in den Weinkeller. Und zum Schluss dann das wichtigste: Die Weinprobe. Melli musste mich hier bremsen, sonst hätte ich womöglich die gesamte Urlaubskasse ausgegeben. Einige Flaschen haben es aber dennoch geschafft 🙂

Weingut Podere Santa Lucia

Nach der Probe fuhr uns Marco wieder in die Loggia. Ein rundum gelungener Tag!

Während der ganzen Tour erzählt uns Marco Anekdoten aus der Gegend und seinem Leben. Auf der Tour haben wir echt viel gesehen und viele leckere Produkte probiert und auch ordentlich eingekauft. Wobei Marco immer wieder betonte, dass dies nicht der Sinn seiner Tour ist. Das Gefühl kommt auch nie auf. Alle Gastgeber waren sehr freundlich und herzlich. Marcos Englisch ist übrigens sehr gut, so dass wir uns prima austauschen konnten.

Le Marche

Das waren die Marken. Eine echt schöne Landschaft mit vielen Wandermöglichkeiten, gutem Essen und leckere Weine. Die Marken sind noch verschont vom großen Massentourismus. Man merkt das recht schnell, aber nicht negativ. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Weiter geht es mit Massentourismus. Rom ruft…

Die anderen Artikel der Rundreise:

Bilder

Autor: Benni

Hallo, ich bin Benni und ich blogge hier über verschiedene Themen. Sehr gerne z.B. über Tipps und meine Hobbys außerhalb des Netztes. Wenn euch die Seite gefällt, lasst doch einen Kommentar da :-)

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