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Einbruch ins Kaufhaus Magic Maze

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Hey,

endlich mal wieder Zeit für einen Spieleabend. Also das neue Spiel ausgepackt und los geht’s. Dieses Mal: aus dem Verlag Sit Down! im Vertrieb der Pegasus Spiele.

Worum geht’s?

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Vier magische Wesen haben alles verloren. Um das zu ändern, beschließen sie, in das Kaufhaus Magic Maze einzubrechen und sich magische Artefakte zu besorgen. Das Problem: Das Kaufhaus ist bereits geschlossen und die vier Helden fallen den Wachen auf und erregen deren Misstrauen.

Spielprinzip

Magic Maze ist ein kooperatives Spiel. Es gibt keine Spielzüge, nur Aktionen. Jeder kann jede Figur gemäß seiner Aktionskarte bewegen. Ziel ist es, das Kaufhaus zu erkunden, die magischen Gegenstände zu finden, zu stehlen und dann das Kaufhaus schnell über die vorgegeben Ausgänge zu verlassen.

Klingt einfach, ist es aber nicht. Währen der Aktionen dürfen die Spieler nicht kommunizieren, einzig böse schauen und die Tu-Was-Figur sind Mittel der Kommunikation. Mit jeder Erkundung werden neue Bereiche des Kaufhauses angedockt und es gibt neue Bereiche zu entdecken.

Beispielhafter Aufbau

Übrigens: Die Wachen sind schnell. 3 Minuten hat man Zeit, mit allen Helden zu fliehen oder ein Zeitfeld zu erreichen.

Das Drumherum

Das Spiel ist liebevoll illustriert und gestaltet, die Spielidee ist super. Um in das Spiel einzusteigen gibt es 7 Einführungsszenarien. In jedem Szenario kommen mehr Regeln und mehr Platten hinzu. Ich hatte die Anleitung hier etwas nachlässig interpretiert, so dass wir die Einführung immer mit allen Platten gespielt haben, was die Einführung schon sehr schwierig macht.

Je weiter man in den Regeln voranschreitet, desto mehr Sonderfunktionen gibt es. Der Zwerg kann zum Beispiel spezielle Wege gehen und es gibt Bereiche, wo sich Spieler absprechen können. Absprechen kann man sich auch, wenn die Sanduhr umgedreht wird und diese Absprache ist sehr wichtig, da im Prinzip jeder machen kann was er will, im Rahmen seiner Aktionskarten natürlich. Wir haben zu viert gespielt, und da gab es schon einiges an Chaos.

Ist man richtig im Spiel angekommen, gibt es noch 10 andere Szenarien, die gespielt werden können. Von „Gruppenbildung verboten“ bis „Alle Teleporter außer Betrieb“ gibt es einige Varianten und natürlich kann man sich auch eigene Versionen ausdenken.

Man benötigt auf jeden Fall viel Platz, da das Kaufhaus schnell wächst und es zuweilen schwierig wird, von allen Punkten gut an die Figuren heranzukommen.

Fazit

Das Spiel hat mir sehr gut gefallen. Es ist das Spiel für Feuerwehrleute: Erkunden und schnelles Handeln *lach*.

Fast ohne Kommunikation schnell und zielgerichtet zu handeln erfordert den Spielern einiges ab. Je länger man spielt, desto besser wird man allerdings darin. Man muss sehr schnell erkunden, und Schlüsse ziehen. Die beste Strategie ist, mehrere Figuren gleichzeitig wandern zu lassen, auch wenn das echt schwierig ist. Zu Beginn macht es zudem Sinn, sehr oft die Teleporter zu verwenden (diese werden nach dem Diebstahl deaktiviert).

Die Regeln hat man, dank der Einführung sehr schnell gelernt und man kann mit bis zu 8 Personen (oder alleine) spielen.

Ein kleiner Nachteil: In der Packung gibt es leider keine Aufbewahrungsboxen, so dass alle Teile lose hin und her fliegen.

Insgesamt sind die 21,60 Euro gut investiert und das Spiel war nicht umsonst nominiert als Spiel des Jahres.

Viel Spaß beim Klauen!

Schon gespielt? Oder hast du ein anderen ?
Ich freue mich auf deinen Kommentar!

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Autor: Benni

Hallo, ich bin Benni und ich blogge hier über verschiedene Themen. Sehr gerne z.B. über Tipps und meine Hobbys außerhalb des Netztes. Wenn euch die Seite gefällt, lasst doch einen Kommentar da :-)

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