Willkommen auf der Party-Insel

Hej,

der Sommerurlaub ist leider vorbei. Sehr schön war es auf der „Partyinsel“ Palma de . Den Ballermann-Touch hat die Insel zu Unrecht. Natürlich gibt es Punkte, wo es „Original Münchner Bier“ gibt, aber ansonsten ist eine sehr tolle Insel.

Casita Zoé

Wir waren 2 Wochen auf Mallorca in einer Finca in . Die Finca Casita Zoé war ein kleiner Bungalow direkt am Pool.

Doch der Reihe nach: Der Hinflug begann um 5:50 Uhr in Frankfurt (von wo denn sonst?) mit . Bei ganz kurzen Flügen (2 Stunden) gibt es nur Brötchen. Um 7:40 Uhr waren wir pünktlich in Palma. Hier haben wir dann unseren -Ferienmietwagen bei Hertz geholt. Hat alles super geklappt und wir hatten sogar ein Upgrade. Polo-Klasse gebucht und Golf-Klasse bekommen: Einen Seat Leon. Ein geiles Auto!

Zurück zur Finca: Sie bestand aus einem großen Raum, in dem Wohn- und Esszimmer sowie ein offener Schlafbereich. Dann gab es noch eine kleine Küche, ein Duschbad und ein separates kleines Schlafzimmer.

Draußen gab es dann eine Terrasse und einen schönen Pool.

Die Finca war ruhig gelegen und sehr sauber und ordentlich. Der Garten war teilweise etwas chaotisch, aber davon hat man nur was mitbekommen, wenn man rein- bzw. rausgefahren ist. Ansonsten sollte der Pool auch durch die Vermieter mitbenutzt werden. Die waren zwei- bis dreimal da und waren zwar nett, aber auch komisch.

Capdepera

Der Ort Capdepera ist die Gemeindehauptstad der nordöstlichsten Gemeinde von Mallorca. Zum Gemeindegebiet gehört auch der Ferienort .

Capdepera selbst ist ein schöner spanischer Ort mit engen Gassen und einem schönen Castello de Capdepera. Die Festung liegt hoch über dem Ort.

Während unserer Zeit dort wurde einmal ein Feuerwerk in der Burg gezündet und es wurde die Nic de Foc veranstaltet.

Die Nic de Foc ist die Nacht des Teufels. Verkleidete Teufel springen durch die Gassen (und durch die Menschenmengen) und feuern Feuerwerksraketen ab. Sehr cool, aber für den Feuerwehrmann an sich auch sehr bedenklich.

Apropos Feuer: In der zweiten Woche hatten wir hinter Capdepera einen Waldbrand. Erst dachte ich, dass da jemand grillt…

Das Feuer war etwa 10 ha groß und rauchte das ganze Tal zu. Die Sonne war richtig dunkel. Katastrophentourismus musste ich nicht betreiben, weil eine Entnahmestelle für Löschhubschrauber etwa 600 Meter von der Finca weg war.

Löschhubschrauber sind sehr cool…

Cala Rajada

Das ehemalige Fischerdorf hat sich in eine wahre Touri-Hochburg gewandelt mit vielen Bettenburgen und vielen Discotheken. Ansonsten ist der Ort auch typisch spanisch mit engen Gassen und einem kleinen Yachthafen. Es gab eine lange Einkaufspromenade mit den typischen Touristen Accessories und „original deutschem Essen“:

Zudem gibt es Cala Rajada den östlichsten Leuchtturm der Insel, den Far de Capdepera. Die Strecke dahin war ein wenig aufregend, da sie sehr eng ist. Und ein Ausweichen war nicht möglich, weil es am Ende der Teerschicht etwa einen 40cm tief runter ging.

Der Spanier an sich ist halt locker, wenn es ums Auto geht…

Cala Torta

Die Strände um Cala Rajada wurden von Touristen bevölkert, die in den umliegenden Hotels lebten. Da Handtuch an Handtuch nicht so ganz unsere Wunschvorstellung war, haben wir uns an die Cala Torta gewagt. Sie liegt hinter Arta, etwa 40 Minuten von unserer Finca entfernt.

Im Reiseführer stand, dass man sie gut erreicht und es ab und an Seegras gibt.

Gut erreichen stimmt, wenn man die letzten 2 Kilometer läuft. Da geht es dann über Stock und Stein weiter. Ich war jedes Mal froh, dass der Mietwagen nicht schlapp gemacht hat.

Der Strand, eine kleine Bucht zwischen zwei Landzungen, war nicht sehr voll und sehr sauber. Auch das Wasser war sehr sauber und klar. Keine Spur von Seegras.

Das Seegras blieb zwei Wochen weg und zum Abschiedsschwimmen kam es dann wieder. Und mit Seegras war es da leider überhaupt nicht schön… Das Wasser war teilweise richtig schwarz.

Palma de Mallorca

Einen Tag waren wir zu einem Tagesausflug in Palma de Mallorca.

Palma ist eine schöne Stadt, die sehr unter den vielen Hotels leidet. Und Parkplätze gibt es Palma quasi nicht. Wir hatten Glück und haben im Hagen einen Platz ergattert.

Wir haben für 15 € eine Stadtrundfahrt mit Hop on – Hop off Bussen gemacht und das hat sich sehr geloht.

Toll anzusehen ist die Kathedrale von Palma und die Burg.

Noch ein Tipp: Im Sommer ist es verdammt warm. Also genug Flüssigkeit mitnehmen. In Palma hatten wir 38°C.

Auf dem Rückweg sind wir kurz am Ballerman vorbeigefahren. Ausgestiegen sind wir nicht, weil beide Mädels platt vor Hitze waren…

Arta & Coves de Arta

Der nächste Ort von uns war Arta. Dieser Ort ist noch mal schmaler als Capdepera gewesen und hat als Reiseziel ein tolles Kloster mit einer burgartigen Befestigungsanlage. Es liegt auch oberhalb von Arta, ein toller Ausblick ist also garantiert.

Die Coves de Arta (Höhlen von Arta) ist eine Tropfsteinhöhle, die mit einer Führung erkundet wird. Die Höhle ist gehört zu den ersten Höhlen, die touristisch erschlossen sind und professionelle Führungen anbieten.

In der Höhle gibt es dann Licht- und Tonvorführungen die sehr imposant sind. Bei den konstanten 17°C in der Höhle lässt es sich gut leben. Blöd ist der Übergang in die 35°C der Nachmittagshitze 😉

Das Cap Formentor ist das östlichste Ende der Halbinsel Formentor. Auch hier gibt es einen Leuchtturm, den Far de Formentor.

Der Weg zum Cap ist sehr abenteuerlich über schmale Serpentinenstraßen und durch atemberaubende Steilküsten. Die Aussicht unterwegs ist traumhaft.

Toll ist auch, dass das Cap nicht von Bussen angefahren werden kann. Daher ist es noch relativ ruhig…

Aquawelt Western Park

Am letzten Tag mussten wir um 10 Uhr die Finca räumen. Um die Zeit bis 21:50 Uhr zu überbrücken, haben wir einen der vielen Aquaparks auf Mallorca besucht. Unsere Wahl fiel auf den Western Park.

Für 25 Euro Eintritt wurden wir eingelassen und haben uns erst mal nach einer Liege umgeschaut. Die hat dann noch mal 3,50 Euro pro Nase gekostet. Später haben wir dann im hinteren Eck eine Liegewiese gefunden.

In einem Aquapark gibt es ja Rutschen und so „Flußläufe“ die einen Reifen zwingend brauchen (Rutschen) und wo ein Reifen toll wäre (Flußlauf oder Becken). Es gab allerdings nur ca. 15 „freie“ Reifen. Die anderen Reifen mussten gemietet werden. 6 Euro der einfache Reifen und 10 der Doppelte. Und von den Mietreifen gab es nicht genug, so dass wir ohne Reifen ausharren mussten…

Der Park war, alles in allem, ein echter Abzocke-Reinfall. Da durch, dass wir lange auf die Reifen warten mussten, haben wir viel angestanden und konnten viele Rutschen nicht richtig nutzten. Das war echt schade.

Fazit

Mallorca ist auf jeden Fall eine wert. Tolle Landschaften und super Essen. Die Restaurants überschlagen sich förmlich in der Tapas-Kreation und die Leute sind alle sehr nett und freundlich.

Störend sind leider die Bereiche mit den Sauf- und Sextouris. Mit einem Mietwagen kann man denen auf jeden Fall sehr gut aus dem Weg gehen…

LG
Benni

Bilder

Hier gibt es einige Bilder. Es sind 105 Stück, also am Ende einer Galerie das Weiterklicken nicht vergessen 🙂

 

Veröffentlicht von

Benni

Hallo, ich bin Benni und ich blogge hier über verschiedene Themen. Sehr gerne z.B. über Tipps und meine Hobbys außerhalb des Netztes. Wenn euch die Seite gefällt, lasst doch einen Kommentar da :-)

4 Gedanken zu „Willkommen auf der Party-Insel“

  1. Hey Henni,

    freut mich, dass Du mit den Mädels viel Spaß im Urlaub hattest. Ein schöner Bericht und da Du selbst nicht alzu oft auf den Fotos bist, ist dieser Beitrag rundrum gelungen 🙂

    Gruß
    Hörg

  2. Holla Benni!

    Ein schöner Beitrag…auch wenn’s mir zu heiß gewesen wäre. ^^“ Aber du scheinst kulinarisch gesehen einen Highlight-Urlaub gehabt zu haben. *g* XD

    Sal ^^

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.