Vom Weltrekorden und erfüllten Träumen

Hej!

Der 25.10 war – wie sagt Sal immer so schön – ein typischer Benni-Sonntag. Von oben bis unten voll mit Terminen.

Los ging es um 06:20 Uhr in der Früh. Zum Glück hat die Zeitumstellung mir eine Stunde geschenkt. Ziel ist das Feuerwehrhaus. Von dort geht es mit dem ELW weiter nach Schwalbach. Von dort geht es nach Homberg (Ohm) zum Nachholtermin der Leistungsspange.

Nachholtermin?

Jep, Nachholtermin.
Mitglieder der Jugendfeuerwehr Niederquembach und Schwalbach waren berechtigt an der diesjährigen Leistungsspange teilzunehmen. Da ich die Anmeldung nicht rechtzeitig abgegeben habe (weil ich von den Jugendwarten die Unterlagen nicht rechtzeitig hatte) durften wir nicht mitmachen. Dank Jörg wurden wir dann für den Nachholtermin zugelassen.

Leistungsspange

Gruppenfoto von Ausbildern und Jugendlichen
Gruppenfoto von Ausbildern und Jugendlichen

Bei der Leistungsspange handelt es sich um das höchste Abzeichen der Jugendfeuerwehr. Ist man 15 Jahre alt und mindestens ein Jahr Mitglied kann man die Leistungsspange erwerben. Für den Erwerb muss eine Prüfung absolviert werden.

Folgende Aufgaben müssen die Jugendlichen in einer Gruppe erfüllen:

  • Fragen rund um die Feuerwehr und aus der Gesellschaftspolitik beantworten
  • Eine Schnelligkeitsübung unter 75 Sekunden absolvieren
  • Einen Staffellauf von 1.500 m unter 4 Minuten und 10 Sekunden laufen
  • Einen Löschangriff aus offenem Gewässer nach FWDV 3 durchführen
    und
  • Als Gruppe eine Kugel mindestens 56 Meter weit stoßen.

Am Ende hat es mit 14 Punkten sehr gut ausgesehen. Trotz Prüfern, die sich wie Götter vorkamen und ständig übersehen haben, dass sie Kinder/Jugendliche vor sich haben.
Ich werde jetzt hier nicht weiter darauf eingehen, schließlich sind es Kameraden. Nur soviel: Das Auftreten der Prüfer war sehr überzogen.

Die Gruppe im Löscheinsatz

Gegen halb fünf war ich wieder zu Hause.
Dann ging es weiter…

Weltkinotag

Am Sonntag war auch der 1. Weltkinotag. Als kleinen Gag hatte man sich ausgedacht, im Rahmen der Preview von FAME den Rekord im Küssen zu brechen. Dafür mussten knapp 9.000 Pärchen zusammenkommen und sich 10 Sekunden im Stehen küssen.
Als Belohnung sollte es eine Urkunde von Gunniess geben.

Die REX-Kinos in Wetzlar haben an der Aktion teilgenommen und wir hatten Karten.

Vor dem Kino wurde uns dann kurz erklärt, wie das ganze ablaufen wird und was beachtet werden muss. Als unabhängige Jury fungierte unsere Tanzlehrerin Johanna Hahn.

Um die Zeit bis 18:00 Uhr zu überbrücken wurden noch zwei Gunniess Bücher verlost und ein FAME-Filmplakat. Melli hat das Plakat gewonnen 🙂

Dann war 18:00 Uhr. Küssen und hoffen. Nach dem Film würde es die Nachricht geben, ob der Rekord geschafft war oder nicht.

Fame

Der Film zeigt das Leben auf der New Yorker School of Performing Arts am Broadway in New York.
Eine Schulklasse durchlebt vier Studienjahre und die Aufnahmeprüfung.

Der Anfang zeigte das pure Chaos. Unmengen von Teenagern die versuchten an der Schule aufgenommen zu werden, um so den Weg zu Ruhm und Reichtum zu erlangen. Regisseur Kevin Tancharoen zeigt super, wie es jenseits der Casting Shows zu geht. Er zeigt die Mühen und die Hoffnungen der jungen Menschen, die ihre große Chance wittern.

Nach der Aufnahmeprüfung werden die Hauptdarsteller in ihrer Entwicklung in vier Studienjahren gezeigt. Dabei gelingt es, trotz der schnellen Handlung die Personen gut darzustellen und das Publikum mitfühlen zu lassen wenn zum Beispiel Dennies (Naturi Naughton) versucht ihren Eltern klar zu machen, dass ihr singen mehr Spaß macht als Piano spielen oder wenn Jenny (Kay Panabaker) beinahe ihren Körper für einen Rolle verkauft.

Der Film passt ideal in die heutige Zeit um zu zeigen, dass richtige Künstler nicht zu DSDS oder Popstars gehen. Toll gemacht sind Choreografien, Musik und die authentischen Schauspieler.

Trotzdem der Film zwischendurch traurig ist hat er mir gut gefallen. Am Anfang war ich etwas erstaunt von der schnellen Kameraposition aber die war wirklich nicht nachteilig.
Also: anschauen!

Und sonst?

Nach dem Film wurde uns dann mitgeteilt, dass der Rekord leider nicht gebrochen wurde. Die Kinopolis-Gruppe hat knapp 4.000 Pärchen organisieren können. Leider hat es nicht geklappt, aber es war mal ein anderes Erlebnis im Kino.

Und, mal ehrlich, muss man seine Freundin / Frau nur zum Rekordversuch küssen?

Sicher nicht 😉
LG
Benni